Halloween 2.0

27.09.2015 11:00  Von:: Stefanie Maschewski

Schaurig, gruselig und Co.

Faule Finger

Knackige Knochen Knacker

Woher kommt eigentlich Halloween

Ultimative Gruseltipps für Deine Halloweenparty


Halloween steht vor der Tür. Hier findest Du alles, was Du für einen spektakulären Auftritt brauchst.


Faule Finger

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So schaurig können Kekse sein. Ein Mürbeteigkeks bekennt den Gruselfaktor und setzt die Latte der schaurigen Essensgelüste zu Halloween sehr hoch. Was soll man sich anderes vorstellen, als das sich diese Finger eiskalt um deinen Hals legen.

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Knackige Knochen Knacker
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Der Lebkuchenmann im neuen Gewand. Oder eher ohne. Lustig süß und lecker kommen sie daher und sind besonders für Kinder ein Muss. Nicht nur das Backen mit dem frechen Video macht schon Spaß. Der Geschmack ist die Belohnung dafür. Mit diesem Keks stellt man sich schon mal gruselig auf die beginnende Kekszeit ein. 

Bestelle hier die lustigen Skelette und lass Kinderaugen leuchten.

Woher kommt eigendlich Halloween?

Gruseln ist ja immer was Feines. Aber bitte nicht zu viel, soll ja noch Spaß machen. Aber woher kommt eigentlich der Drang uns in Kleidung zu zwängen, die in Lappen an uns herunter hängen und uns Makeup auszutragen, welches uns bis zur Unkenntlichkeit fast schon verstümmelt?

Halloween findet immer in der Nacht vom 31. Oktober zum 1, November statt.

Das Fest hat seinen Ursprung in vorchristlichen Festen, wahrscheinlich hat es seine Wurzeln in Irland. Weite Bestandteile der mit Halloween verbundenen Bräuche gehen auf eine Zeremonie keltischer Druiden zurück:

Die Kelten hatten Feiern für 2 Hauptgottheiten - den Sonnengott und den Totengott (Samhain). 

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Zu Beginn eines neuen keltischen Jahres am 01. November wurde Samhain gefeiert, der nach dem alten Glauben am letzten Tag des keltischen Jahres (31. Oktober) den Seelen derer, die im vergangenen Jahr gestorben waren, erlaubte, nach Hause zurückzukehren.

Um sich vor den Geistern der Toten, Hexen, Dämonen zu schützen wurden mit Getreideopfern große Feuer entzündet um die Seelen der Verstorbenen zu beschwichtigen; auch verkleidete man sich mit Tierfellen und Tierköpfen um die Geister zu erschrecken. (Zum Glück ist das heute nicht mehr so)

Vor den Häusern wurden kleine Gaben aufgestellt, die die Geister besänftigen und sie von Untaten abhalten sollten; später ging man dazu über, Gesichter in Rüben zu schnitzen, um die Geister glauben zu machen, an diesem Ort hause bereits eine verdammte Seele (Ist ja schon irgendwie clever).

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Ultimative Gruseltipps für Deine Halloweenparty

Eine gut geplante Halloween Party kann zu einem Highlight werden, über das im Freundeskreis noch lange gesprochen wird. Mit ein paar wenigen Tricks und Hilfsmittel kann man eine schaurige Partyatmosphäre schaffen, die ganz an die berühmten Halloween Feiern in den USA erinnern. Diese Tipps eignen sich für alle Altersklassen und selbst Kinder können tatkräftig bei der Ausrichtung einer gelungenen Halloween Party mithelfen.

1. Das Motto: Bereits bei der Planung der Party sollte ein bestimmtes Motto festgelegt werden. Das könnte beispielsweise “Berühmte Horrorwesen treffen sich im Spukschloss”, “Das verfluchte Krankenhaus”, “Im Gruselhotel” oder “Auf dem Friedhof” lauten. Generell eignet sich jedes Thema, das sich mit Grusel verbinden lässt.

2. Kostümpflicht: Um rundum ein möglichst authentisches Grusel-Flair zu erzielen, sollte man unbedingt Kostümpflicht passend zum Motto verhängen. Das bedeutet, dass Cowboys, Indianer und Prinzessinnen nur dann gern gesehen sind, wenn sie schaurig aussehen. Halloween Kostüme sollen gruselig wirken und sind kein Schönheitswettbewerb.

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3. Stilvolle Einladungskarten: Die Einladungskarten sollten auf das Motto der Halloween Party ausgerichtet sein. So kann man beispielsweise aus Tonkarton ein Spukhaus entwerfen, bei dem die relevanten Daten hinter aufzuklappenden Türen und Fenstern liegen. Auch das Motto mit dem Hinweis auf passende Kostümpflicht muss vermerkt sein. Der Ton der Texte darf dabei gern auch etwas schroff sein, denn Halloween ist kein Tag der Höflichkeitsfloskeln.

4. Licht: Helle Beleuchtung ist ganz sicher nicht die optimale Wahl bei einer Halloween Party. Geeignet sind eher viele kleine, diffus wirkende Lichtquellen wie etwa mit Tüchern oder Transparentpapier verhängte Lampen. Dabei sollte aber unbedingt auf die Wärmeentwicklung der Lichtquellen geachtet werden, um Brandgefahr vorzubeugen. Auch flackernde Glühlampen mit geringer Wattleistung sind stimmungsvoll oder blinkende Lichterketten, die einen Blitzeffekt bewirken. Es gibt im Handel auch einfarbige Lichterketten, die, vereinzelt drapiert, dekorative Lichtpunkte setzen. Zwar sind warmen Farben wie rot und orange auch geeignet, doch wirken kühle Farben wie grün, blau und violett meist gruseliger.

5. Dekoration: Neben Dekorationen wie Skeletten, Spinnen, Fledermäusen und Gespenstern kann man die Wände mit schwarzer Folie oder Tüchern verkleiden. Auch Fenster sollten möglichst lichtundurchlässig verhängt werden. Luftballons sollen in den typischen Farben des ausgesuchten Mottos arrangiert werden. Maximal zwei bis drei Grundfarben für die Dekoration wählen, dann ist die Wirkung effektvoller. Auch für die Tischdeko gibt es mehrere Möglichkeiten. Einerseits erhält man im Handel Einweggeschirr zu verschiedenen Themen, doch eignet sich auch einfarbiges Geschirr. Auf jeden Fall soll mit Dekoration nicht gegeizt werden. Herabhängende Tücher und Girlanden darf es ebenso in Hülle und Fülle geben wie Spinnennetze, fliegende Fledermäuse oder Geister.

6. Geräuschkulisse: Mit einem einfachen CD-Player, der über einen Repeat Modus verfügt, kann eine CD mit entsprechenden Hintergrundgeräuschen für die Dauer der Party eine schaurige Atmosphäre schaffen. Diese Geräuschkulisse sollte dabei nicht einmal laut sein. Man kann eine CD mit Grusel-Geräuschen wie tiefen Orgelklängen, Donner, Geheul oder schaurigem Gelächter bespielen.

7. Kulinarisches: Selbstverständlich sollten Speisen und Getränke auf das Thema Halloween ausgelegt sein und dürfen gerne einen gewissen Ekelfaktor haben. Eine Bowle kann so wie ein Glas mit eingelegten Augen wirken, wenn etwa in klaren Fruchtsaft Litschis einlegt werden, in die man eine Kirsche bettet. Wer es besonders ausgefallen liebt, kann auch Einwegspritzen aus der Apotheke kaufen und diese mit kleinen Getränken füllen. Muffins mit rotem Zuckerguss wirken wie mit Blut überzogen oder mit weißen Punkten verziert wie ein Fliegenpilz. Überhaupt lässt sich Vieles mit Lebensmittelfarbe so verändern, dass es regelrecht verdorben wirkt. Kalte Fleischspeisen bekommen ein schleimiges Aussehen, wenn man sie mit einer selbst gemachten grünen Gemüsepaste oder Dipp bestreicht.

8. Parcours: Alles darf etwas verwinkelt sein und dunkle Sitznischen strahlen gruselige Gemütlichkeit aus. Aber eine Herausforderung bietet auch ein Parcours, der einen einfachen Weg, beispielsweise zur Toilette oder dem Buffet, zu einer Art Geheimgang macht. Dieser soll dann nicht ganz so simpel zu durchqueren sein. Dazu kann es schon genügen, mit einem Tisch oder Hocker und Kartons eine Wand zu bauen, die den sonst freien Durchgang teilweise versperrt. Diese Wand wird dann mit schwarzen Tüchern verhängt, so dass die Gäste durch die Höhle hindurch kriechen müssen.

9. Spiele: Wie bei jeder anderen Feier auch kann man praktisch jedes Partyspiel spielen, nur verleiht man ihm einen Hauch an Horror. So kann man ein Wettessen Ekel erregend wirkender Delikatessen veranstalten oder auch Tanzspiele machen. Ein Gruselrätsel mit schauriger Grabesstimme erzählt, erfreut sich großer Beliebtheit. Am einfachsten ist es, wenn man sich beliebte Partyspiele aussucht und im Vorfeld überlegt, wie man sie gezielt an das Partymotto anpasst.

10. Akteure: Eine lustige und gruselige Einlage auf der Party können für die Gäste überraschende Teilnehmer sein, die entsprechend kostümiert plötzlich auftreten und eine Gänsehaut Atmosphäre verbreiten. So könnten diese Akteure gelegentlich als Gespenst durch den Raum schweben, als laute Horror-Gestalten Angst und Schrecken verbreiten oder als stumme Wesen nur durch ihre schaurige Aufmachung die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich ziehen.

 


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