Ostern

12.03.2016 11:45  Von:: Stefanie Maschewski

Von weit auf der Wiese komm ich her;
Ich muss Euch sagen, es ostert bald sehr!
Überall auf den Schneeglöckchenspitzen,
seh ich bunte Naschereien blitzen,
und ganz hinten vom Nebelmoor,
schaut das Osterhäschen frech hervor.

Und wie ich wander durch die Frühlingswiesen so dann,
mümmelte mich dieses süße Geschöpf frech von der Seite an.
„Hey Du“, schnüffelte es, „lieber Gesell,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Ich fange nun meine Nester zu verstecken an,
da der Frühling nun hat angefang,
du und alle anderen sollen nun
vom ständig drehenden Hamsterrad des Lebens einmal ruhen.
Schon morgen hüpfe ich bergauf und bergab auf der Erde,
auf das es bald wieder Ostern werde.
Am Ende werden alle glücklich sein,
beschenkt mit vielen leckeren Nascherei´n.
Und ich kann mich müde in mein Hasennest legen,
um Kraft zu sammeln für das nächste große Eierlegen.“

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Ostern
Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Da Jesu Tod und Auferstehung laut Neuen Testament in eine Pessach-Woche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Dreitagefeier historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des letzten Abendmahles am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Mit dem Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

 

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Regionale Osterbräuche

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier und Süßigkeiten, die vom "Osterhasen" versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.

In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, aber auch in Luxemburg, ziehen stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern durch das Dorf, um zu den Gottesdiensten und zum Angelusgebet zu rufen.

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Lasst Euer Osterfest zu einer besonderen Zeit werden

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Tags: Ostern

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