Gewürze

29.07.2014 00:00  Von:: Stefanie Maschewski

Anis

Anis ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet.
Als Heil-und Gewürzkraut wurde es schon in der Antike gern verwandt.
In der westlichen Küche aromatisiert Anis heute vor allem Brot
und Backwaren.

Curry

Die wohl bekannteste Gewürzmischung der Welt besteht aus
12, 20, oft sogar bis zu 36 verschiedenen Gewürzen.
Ein Standardrezept für Currypulver gibt es nicht.
Die wichtigsten Zutaten sind jedoch Ingwer, Kardamom,
Cayenne- und schwarzer Pfeffer sowie Koriander, Piment,
Paprikapulver, aber auch Nelken, Macis, Zimt, Kreuzkümmel,
Bockshornklee und unbedingt Kurkuma, das für die gelbe Farbe sorgt. 
Curry harmoniert mit Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer, Paprikapulver
und Pfeffer.

Chili

Eine dunkelrote Mischung aus getrockneten,
gemahlenen Ancho-Chilis sowie Oregano, Cayennepfeffer,
Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Nelken, Piment und
manchmal auch Zwiebelpulver. Die Chilipulver-Mischung
soll angeblich von englischen Siedlern in Texas erfunden                                
worden sein, die 1835 erstmals damit ein deftiges Fleischgericht im
mexikanischen Stil würzten. Damals bestand die Mischung allerdings
nur aus Cayennepfeffer und Oregano.
Vermutlich benutzten schon die Azteken Chilipulver.
Chilipulver ist feurigscharf, allerdings etwas milder als Cayennepfeffer.

Ingwer

Der getrocknete Wurzelstock der schilfartigen Ingwerpflanze,
die zur Familie der Gewürzlilien gehört, ist eines der ältesten
und beliebtesten Gewürze der Welt.
Berühmtester Ingwerfan war Konfuzius.
Ingwer schmeckt fein mild, gleichzeitig aber auch würzig
und hat ein bisschen Schärfe.
Ingwer harmoniert gut mit Zimt, Kardamom, Koriander,                                                
Nelken, Pfeffer und Muskat.

Kardamom

Die Kardamompflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse
und wird heute vor allem auf Ceylon sowie in Indien,
Guatemala und Tansania kultiviert.
Kardamom hat ein sehr feines, süßlich-scharfes Aroma,
das ein bisschen an Eukalyptus erinnert.

Kümmel

Die kleinen, hell- bis dunkelbraunen, getrockneten Samen einer zweijährigen Pflanze
gehören zu den ältesten Gewürzen Europas.
Kümmel duftet sehr aromatisch und schmeckt scharf
und angenehm süßlich zugleich.
Die ganzen Körner streut man in oder über Brot,                                     
Brötchen und pikantes Gebäck.
Kümmel ist ein Einzelgänger, der eigentlich kein anderes
intensives Gewürz neben sich duldet.
Nur mit Pfeffer und Chilipulver verträgt er sich.
Kümmelkörner wirken krampflösend und appetitanregend.
Außerdem fördern sie den Stoffwechsel, die Verdauung
und sind ein bewährtes Anti-Kater-Mittel.

Kurkuma

Die zu den Ingwergewächsen zählende Pflanze ist ursprünglich in
Südostasien beheimatet, wird heute aber auch in Indien,
Westindien und Südamerika angebaut.
Kurkuma duftet ingwerähnlich und schmeckt würzig,
allerdings bitterer als Ingwer. Kurkuma ist ein bewährtes Magen- und Nierenmittel,
es hilft bei Gallensteinen und Gallenblasenentzündungen.

Lebkuchengewürz

Eine Mischung aus Zimt, Koriander, Anis, Sternanis, Nelken,
Orangen- und Zitronenschalen sowie Kardamom, Muskatnuss,
Macis und Piment. Passt gut zu Lebkuchen, Honigkuchen und Weihnachtsgebäck.

Muskat

Die Muskatnuss ist der Samenkern der aprikosenähnlichen Muskatnussfrucht.
Sie trägt unter ihrem Fruchtfleisch einen steinigen Kern,
der von einem orangeroten Samenmantel, Macis genannt,
umhüllt ist. Muskatnuss duftet aromatisch und schmeckt feurig-würzig 
und leicht bitter.

Nelken

Nelken sind die getrockneten Blütenknospen des zur Familie der
Myrtengewächse gehörenden Gewürznelkenbaumes.
Nelken duften enorm stark und schmecken feurigscharf bis leicht brennend.
Sie enthalten bis zu 25 % verschiedene ätherische Öle.

Orangenschale

Ursprünglich kommen die Orangen aus China,
denn das Wort Apfelsine bedeutet "Apfel aus China.
Die abgeriebene Schale - frisch oder getrocknet würzt
u.a. Kuchen und Cremes.

Paprika

Paprikapulver ist die getrocknete und gemahlene Frucht des Gewürzpaprikas,
einer einjährigen Pflanze, die zu den Nachtschattengewächsen gehört.
Die geernteten Früchte zieht man auf Schnüre und lässt sie 3-4 Wochen
in der Sonne trocknen. Danach werden sie fein gemahlen.
Je nachdem ob Kerne und Rippen der Gemüsepaprikaschoten mitgemahlen werden,
entstehen unterschiedliche Geschmacksstufen.
Als Faustregel gilt: je intensiver die Rotfärbung, desto milder ist der Paprika.

Schwarzkümmel

Schwarzkümmel schmeckt würzig scharf und eignet sich hervorragend
als Pfefferersatz, obwohl er etwas bitterer ist.
Als ganze Körner streut man sie wie Mohnsamen über Kuchen,
Brot, Fladenbrot und Kleingebäck.

Zimt

Die getrocknete innere Rinde des Zimtbaumes,
der zu den Lorbeergewächsen gehört,
zählt zu den ältesten Aromastoffen der Welt.
Ceylon-Zimt ist hocharomatisch, fein und süßlich im Geschmack
und von hellbrauner Farbe. Es gibt ihn als Stangenzimt oder als
gemahlenes Pulver zu kaufen.

Zitronenschale

Die zur großen Familie der Rautengewächse zählenden Zitrusfrüchte
sind nach wie vor das beliebteste Fruchtgemüse in der Küche.
Als Gewürz werden jedoch hauptsächlich der Saft und die Schale
von Zitronen, Limetten und Orangen verwendet.
Abgeriebene Zitronenschale gibt es frisch und getrocknet,
würzt Kuchen und Gebäck.

 

 

 

 


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